Die verhaltene Sprache Georgiens

Bakuriani, Georgien

Bakuriani

Bakuriani

İN DEN BERGEN lernten Data und ich, ohne Worte zu spielen. Wir schnitten Figuren aus Papier aus und spielten nach den Zeichentrickfilmen vom Vortag. Und Tamars Mutter hatte im Nu wieder all ihr Deutsch zurück aus Kindertagen.
Lachend und in großen Zügen atmend sind wir durch den Park von BAKURIANI gewandert, Mutter und Tochter voll Erinnerung an sowjetische Zeiten, das Kind - wie Tamar immer sagt - voll Bewegungsdrang.
Bakuriani, der mondäne Kurort aus der Zarenzeit, die angesiedelten Ukrainer haben Holzhäuser hinterlassen, und Schweine wühlen im Straßenrand, und Kühe, die mir kaum zum Nabel reichen, trotten über Wege heimwärts zur bestimmten Zeit, als kämen sie aus dem Gasthaus.
Ob man diese Vergangenheit los wird, wenn man sie verfallen lässt wie die Schilifte und rosten. Und was dann.



Inga Gabojan, Tbilissi, Georgien

INGA GABOJAN. Ihre Ahnen waren 1896 aus Kars geflohen, bevor die Jungtürken an die Macht kamen. Sie kamen nach Gümri im heutigen Armenien, gingen 1905 aber wieder zurück nach Kars. Urgroßvater Erzurumzi Arsumanjan war Priester, sein Name ist seit 1013 nachgewiesen. Die Urgroßmutter stammte aus einem Adelsgeschlecht, ihre Eltern waren Politiker. Im Jahre 1915 wurde in einer einzigen Pogromnacht die gesamte armenische Intelligenz ausgelöscht, 300.000 längst ausgewählte Menschen wurden mit Krummmessern ermordet. Am nächsten Tag begann die Massendeportation. Talaat Pascha forderte zum erbarmungslosen Massenmord auf. Heute wollen die Türken eher davon profitieren, wenn sie reiche Armenier im Lande haben. Damals gab es Hass gegen Reichtum und Christentum.
Inga spricht von 1,8 Millionen ermordeten türkischen Armeniern von insgesamt 2 Millionen.
Ihre Urgroßeltern hatten 10 Kinder. Urgroßmuter nahm auf der Flucht noch vier oder fünf fremde Kinder auf, adoptierte sie und nahm sie mit nach Gümri. Sie war reich und konnte sie alle versorgen, bis jedes einzelne verheiratet war. Später ging man nach Tbilissi, wo Urgroßvater als Priester in der Edschmiazinkirche arbeitete. Urgroßmutter wurde 99 Jahre alt.
Ihre Söhne dienten alle im 2. Weltkrieg in der Roten Armee. Ein Sohn kam als Kriegsgefangener nach Deutschland, wo er ins KZ gebracht wurde – Inga weiß nicht, in welches. Urgroßmutter hatte intensiv gebetet. Alle anderen dienten bis Kriegsende, kamen zurück und wurden sehr alt.
Großmutter heiratete einen reichen Fabrikanten aus Eriwan. Dessen Vater und Onkel waren 1917 reich von Frankreich zurückgekommen und überlebten versteckt. Später waren sie nach Tbilissi geflüchtet, die Kinder wurden bereits dort geboren. Ingas Mutter wurde 1942 geboren. Während der Stalin-Repressionen überlebte sie versteckt. Später gründete die Familie eine Fabrik.
Ingas Großmutter hatte sich an die Flucht aus Kars erinnern können, die sie als Kind miterlebte. Damals schor man die Frauen kahl, bemalte sie schwarz und zog ihnen Männerkleider an, um sie zu schützen. Rosenberg hat die faschistischen Methoden beschrieben, die Deutsche und Türken gemeinsam anwendeten. Bevor man Menschen in Gaskammern ermordete, brachte man sie in der Türkei um durch Ersticken im Rauch von Strohfeuern. Österreich und Schweiz hatten für Armenien Partei ergriffen, später protestierte Österreich dagegen, die Türkei in die UNO aufzunehmen, gemeinsam mit Papst Benedikt!
Inga ist stolz, dass Armenier das Christentum nicht aufgegeben haben. Auch die, die flüchten konnten, haben gut gearbeitet und im Exil wieder eine Existenz aufgebaut. Inga sagt: Gott quält, die er liebt. Die Juden, und die Armenier. Dass sie wieder aufgekommen sind, liegt an ihrem treuen Gebet.
Nach dem Krieg warteten die Armenier auf internationale Reaktionen auf den Genozid, und als nichts kam, begannen Racheaktionen gegen türkische Beamte. Andere kritisierten Racheaktionen. Die Juden haben die USA als Schutzmacht, und die Armenier? Haben Gott, sagt Inga. Gott wollte ihre Auslöschung nicht, darum lebten sie wieder auf und sind zahlreich und erfolgreich. Jetzt ist Inga arbeitslos wie viele in Georgien.
In der UdSSR war der Genozid ein Tabuthema. Man wollte einen Dokumentarfilm machen, aber Moskau lehnte ab. Und so passierte die Geschichte nocheinmal in Berg Karabach. Aseris überfielen Krankenhäuser und massakrierten Armenier, es gab Pogrome 1991, als nach dem Zerfall der UdSSR die Staaten neu erstanden. Aber Armenier wurden auch aufgenommen und von Nachbarn beschützt.
Inga war katholisch geworden: In der Sowjetzeit war Religion unterdrückt. Später war sie in die Edschmiazin-Kirche in Tbilissi gegangen, die Kirche ihres Urgroßvaters. Aber die Georgier schickten sie weg, die einzige Kirche, die sie aufnahm, war die katholische. Ihre älteste Tochter ministriert seit sieben Jahren. Es war ihre eigene Entscheidung. Die katholische Kirche arbeitet hier in Tbilissi sehr erfolgreich. Es gibt eine Caritas, und die Schwestern der Mutter Theresa engagieren sich sehr für die kleinen Leute. Vor zwölf Jahren wurde Inga katholisch. Sie studierte ein Jahr lang die Bibel, dann konvertierte sie. Zuvor war sie armenisch-gregorianisch gewesen, und sie akzeptiert den Vorwurf der russisch-orthodoxen Kirche nicht, der Papst werbe Proselyten, denn sie wurde nicht abgeworben. Die orthodoxe Kirche bemühe sich nicht um das Verständnis der Menschen, sondern feiere zunehmend unverständliche Rituale. Die katholische Kirche lege dagegen auf das eigene Verstehen wert.
Inga freut sich, dass Armenier nicht durch Kriege berühmt wurden, sondern durch geistige Leistungen. Stolz zählt sie berühmte Wissenschaftler und Kulturträger aus aller Welt auf, wie Gregory Peck, der Nasar Bekian geheißen hat, Charles Aznavour, Andri Vernei, Michel Uganiani oder Herbert von Karajan.

*

WAN BAYBURT, Abgeordneter des georgischen Parlaments, kommt gerade von einer Reise in die Türkei zurück und hat Neuigkeiten erfahren. Die Armenier würden nicht zurückbekommen, was sie verloren haben. Und die Türkei gebe den Wunsch auf, in die EU aufgenommen zu werden. Die türkische Wirtschaft sei auf die USA hin orientiert, die Politik würde sich nach den USA richten. Früher oder später würde die Türkei aber den Genozid anerkennen müssen.
Bayburt war gerade in Kars, Van und Baybaschi. Die Türken hätten ihn immer gefragt: Sind Sie zurückgekommen, um ihr Gold auszugraben? Die Türken seien jetzt freundlich zu ihm, obwohl sie nicht wussten, dass er Abgeordneter im georgischen Parlament ist. Akdamar wird jetzt von den Türken renoviert, von einem Professor der Universität in Ankara. Bayburt hat von dort den armenischen Patriarchen in Edschmiazin angerufen.Er hat das Haus seiner Mutter in Van, und das seines Vaters in Bitlis, seines Großvaters in Bayburt gefunden. Er hat die Rückseite des Ararat gesehen. Am Berg ist eine türkische Militärbasis: er hatte von Eriwan immer ein starkes Licht gesehen am Berg. Man werde den Genozid anerkennen müssen, man brauche Geduld und Mut. Auf meine Nachfrage nach dem unbelehrbaren armenischen Optimismus trotz unzähliger Enttäuschungen meint er: Wir sind wie ein Haus, das aus Beton herauswächst. Die Armenier werden im Widerstand kräftiger.
In Georgien gibt es 500.000 Armenier mit eigenen, staatlich finanzierten Schulen, eigenen Zeitungen, Theater, Fernsehen und Radio, und im georgischen Radio sind regelmäßige armenische Sendungen. An der Universität ist eine armenische Abteilung. Georgien hat den Genozid noch nicht anerkannt, es sind erst 23 Staaten, die ihn anerkennen. Wenn die USA den Völkermord an den Armeniern anerkennen, wird sich Georgien am folgenden Tag anschließen, ist Bayburt überzeugt. Atiom Organanijan ist Lektor der Universität Wien und beim ORF tätig. Er versuche, das Thema lancieren.
Die Zukunft Armeniens? Das sei schwierig, weil der Weg nach Westen nur durch Georgien führt. Die Türkei müsste kompromissbereiter sein, aber auch Armenien. Die Beziehungen zu Russland sollten verbessert werden, Armenien könne eine Plattform für Russland im Kaukasus sein. Armenien produziert vieles selbst, etwa 50 % der Produktion in der Sowjetzeit, das wäre weit mehr als in Georgien, wo die Industrie sich nach der Befreiung noch nicht erholt habe. Armenien wolle zur Nato, wie auch Georgien. Die Nato habe aber der Türkei gegen Zypern geholfen, sie vertrete keine christlichen Werte, nur pragmatische Interessen. Die Beziehungen zum Iran? Im 5. Jht. konnten Byzanz und Persien Georgien und Armenien nicht erobern, sie teilten die beiden Länder unter sich auf. Jetzt versuchten die Türkei und Russland dasselbe. Armenien und Georgien seien die christlichen Bastionen vor Europa – wenn sie fallen, sei der Islam in Europa.

Wan Bayburt, Tbilissi, Georgien

*


ÜBER TBILISSI. Wo gibt es das: Dass ein kleines Grüpplein von Eigensinnigen seinen Weg bahnt durch die Monumente, Baustellen und Buckelpisten, Kirchen und Museen studiert und des aufgeregten Austauschs nicht müde wird, all die Hoffnungen und Enttäuschungen dieses Landes, von allen Seiten betrachtet. Auch von oben, wo Zigarettenmarken mit westlichen Gesichtern werben. Von den Anhöhen, die die Stadt umgeben, von den Holzhäusern des Volkskundemuseums, oder aus einer stillen Gasse beim Fluss mit dem unaussprechlichen Namen, die vormittags noch zu schlafen beliebt. Aus den Kirchentoren, aus dem Fenster des gelben Fiat. Im Cafe an einem der belebten Plätze wird eine Armenierin erwartet, die ihre Geschichte angekündigt hat, von der Urgroßmutter, die all die schreckliche Zeit erlebt hat in Kars, schon 1896, und 1916 noch einmal. Die ihre zehn Kinder mitgenommen hat auf der Flucht, und noch vier oder fünf fremde, um sie alle zu retten. Und die sie alle untergebracht hatte in Berufen und gegründeten Familien, und die noch 99 Jahre alt geworden war. Da erstand, als sie erzählte, ein Bild von Größe und Kraft, und nicht Klagen, worauf ich gefasst gewesen wäre, im Geiste stark, und sie zählte auf all die Musiker, die Dichter und Schauspieler, die Armenien der Welt geschenkt hatte, Gregory Peck, der Nasar Bekian geheißen hatte, oder Charles Aznavour. Es war kein Bild für die Augen, keine Größe, die einmal fertig ist, oder die sich in dem oder dem manifestiert: kein Reichtum, auf der Not anderer gebaut, keine politische Hegenomie. Die Größe der Armenier schien geschrieben in Glaube und Arbeit.
Und so waren jene Tage in Tbilissi, dass gerade, als ein Hauch jener Größe uns in der staubigen Hitze Ermatteten zu erfrischen begonnen hätte, Inga aufsprang und aufgeregt auf einen älteren Mann hinwies, der hinter uns sich anschickte, eine Zeitung zu kaufen. Scheu sprach sie ihn an und führte stolz Van Baiburt an unser Tischchen, den armenischen Abgeordneten im georgischen Parlament! Er, von dem sie schon erzählt hatten, er wäre an einem bestimmten Datum während der Parlamentssitzung aufgestanden und habe gesagt, heute sei der Jahrestag des großen Pogroms an den Armeniern, und alle Parlamentarier hätten sich zu einer Gedenkminute erhoben. Er, dessen Zeitungsartikel mit Spannung erwartet würden. Er war gerade von einer Reise in die Türkei zurückgekommen und habe die Geburtshäuser seiner Eltern besucht, zum ersten Mal. Er blätterte in der eben gekauften Zeitung den Bericht dieser Reise auf, mit Fotos von ihm, von Landschaften und Häusern. Denn es war so: Während ich erschüttert in den Ruinen der armenischen Kirche gestanden war inmitten von Diarbakir oder den christlichen Stadtteil von Urfa, Edessa vermisst hatte zwischen dem kurdischen, arabischen und türkischen, da war er bereits in der Hoffnung unterwegs gewesen, was heute schon möglich wäre. Die Türken wären es, erzählt er mit verschmitztem Blick, die heute die armenischen Fresken in Akdamar renovierten, sodass er beinahe nicht hineingelassen worden wäre. Eine erlittene Größe, keine erzwungene. Hatte nicht Inga Tränen in den Augen gehabt, als ich von dem Ultimatum Europas an die Türkei erzählte, bis Jahresende Zypern anzuerkennen und die Armeniergräuel, dass sie das noch erlebe, ein Hoffnungsschimmer, den Bayburt jedoch sogleich wieder abschwächte, denn er habe gehört, Europa sei keine dringende Option mehr für die Türkei.
Wieder hat das Wesentliche durch die Tür gelugt, schon zuvor am Ufer des grünen verschmutzten Flusses mit dem unaussprechlichen Namen, als nämlich von drüben auf einer Felswand thronend die Metekhi-Kirche herunterlächelte, besonders, weil meine Begleiter allein gar nicht in diese touristische Vergnügungsmeile hineingegangen wären, sich aber dann doch zu einem Eiscafe überreden ließen, und dann wieder, als wir einer georgischen, der Zionskirche verwiesen wurden von einer Mesnerin, wegen Tamars nackter Schultern, und sodann zwei gerade schließende Museen besuchen wollten. Aber als die armenische Geschichte in der georgischen Hauptstadt einen Ruck machte an unserem Kaffeehaustisch, zu dem die misstrauische Kellnerin immer wieder versteckt hinüberlugte, da hat es einen Fuß in die Tür gestellt. Soviel Ereignis an einem Tag. Als dann noch Inga begeistert mir erzählte von ihrer Konversation zum Katholizismus, der ihr Freiheit und menschlich Angenommensein brachte. Und von den Kindern, die seit sieben Jahren ministrierten und nun schon die Alba tragen dürften. Als sie hörte von meinem Plan, ihre Geschichte zu veröffentlichen. Oder von der Geschichte des armenischen Komponisten in meiner Heimat, der die Christi Himmelfahrtsmesse komponieren würde. Da stürmte es in unseren Ohren, rutschten wir in unseren Stühlen, konnten selbst im engen stickigen Auto noch nicht zu reden aufhören, und niemand hatte daran gedacht, ein Fenster zu öffnen. Das Wesen als Anteilnahme. Dass da einer kommt vom Westen, um ihre Geschichte anzuhören. Dass ein Interesse ist, dass man wissen will, was war. Die Anteilnahme wie ein Erdbeben: Die Anerkennung der Wirklichkeit, die stattgefunden hat, würde Millionen Lebenden und Toten ihre Existenz zurückgeben. Und wie ich nun begriff, dass Anteilnahme ein zuinnerst christliches Ereignis war, wir, Getaufte auf den Gott, der an der Menschenwelt sosehr Anteil nimmt, dass er sich ihr ausliefert auf Leben und Tod, könnten unmöglich das Weltgeschehen teilnahmslos sich selbst überlassen wie bisher, Anteilnahme schaffe Leben, plötzlich hatte ich es vor Augen und wusste auf einmal, warum ich mich daheim abmühte für das bisschen Interesse. Anderes gibt es nicht. Bleib unberührt und lass es dir gut gehen, wenn du kannst. Aber es wird dir stecken bleiben. Das Wesentliche ist bereits zu weit vorgedrungen, es ist unwiderrufbar eingetreten und hat sich festgemacht. Also. Diese Antwort auf die Frage nach dem Wesen. Ob wohl Thales und Heraklit das zugeben würden. Anteilnahme als Wesen, Prinzip und Urgrund der Welt. Anaximander vielleicht eher, er redet vom Unbegrenzten, vom Unbeschränkten als Ursprung der Dinge, nicht mehr Feuer, Wasser, aber gleichwohl von den Gegensätzen, die ein Nichtbegrenztes voraussetzten: ihr Prinzip und Ursprung. Nur haben sie noch nicht personal gedacht.




Zum Genozid an den Armeniern in der Türkei:
http://www.kath-kirche-kaernten.at/pages/pfarre.asp?id=714&pageid=7554
http://www.kath-kirche-kaernten.at/upload/31142_Minderheiten%20in%20der%20Türkei%2001.pdf
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Sobald sich aber einer dem Herrn zuwendet, wird die Hülle entfernt. Der Herr aber ist der Geist, und wo der Geist des Herrn wirkt, da ist Freiheit.

2 Kor 16f

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